Schwerpunkte, die mir bei der Arbeit mit Hunden sehr wichtig sind !
Bei der Erziehung und Ausbildung des Hundes muß es eine ausgewogene Balance geben, zwischen positiver Motivation auf der einen Seite und eindeutigen Grenzsetzungen, an denen sich der Hund orientieren kann und soll, auf der anderen.
Diese Balance ist abhängig von der Individualität des Hundes und der entsprechenden Situation, d.h. sie muß immer wieder neu gefunden werden.
Der Hund soll lernen, sich an seinem Zweibeiner zu orientieren, wozu auch gehört, daß dieser ihm zeigt wo seine Grenzen sind; will heißen - er braucht eine klare Rangzuweisung.
Darauf ist er angewiesen.
Gerade bei unsicheren und ängstlichen Hunde erlebt man es immer wieder, dass genau dies nicht erfolgt ist.
Das Resultat ist dann Unsicherheit. Der Hund weiß nicht woran er sich orientieren soll.
Es "sagt" ihm keiner, was erlaubt ist und was nicht. Oder es wird ihm so "gesagt", dass er nicht verstehen kann, worum es eigentlich geht.
Der Hundebesitzer muß lernen wie er unerwünschtes Verhalten seines Hundes, wenn es sein muß auch aktiv blockieren kann.
Grenzziehungen so zu gestalten, daß weder Motivation noch Vertrauen dabei zu Schaden kommen, gehört wohl zu den größten Herausforderungen einer liebevollen und dabei artgerechten Hundeerziehung.
Grundlage jeden Gehorsams ist Vertrauen und nicht die Angst vor Bestrafung!
Meine Aufgabe sehe ich darin, sowohl dem Hund als auch seinem Besitzer dabei zu helfen, daß dieser Balanceakt zwischen positiver Motivation und Grenzziehungen für beide Seiten erfolgreich verläuft.
Der Gebrauch von Stachelhalsbändern, Teletac und Erziehungsgeschirren, die durch Zugeinwirkung unter den Achseln wirken sollen wird abgelehnt. |