Spezielle Trainingsangebote

 
Informationen zu den Trainingsangeboten
     

Allgemeine Infos

Dies sind Trainingsmöglichkeiten für Hundebesitzer, die mit ihrem Vierbeiner mehr unternehmen möchten als nur spazieren gehen.
Ihr Hund lernt Dinge zu tun, die über das hinausgehen, was normalerweise im Alltag gefordert wird.
Der Spaß und die Herausforderung für beide Seiten, Hund und Mensch, stehen hier im Vordergrund.
Diese Formen der Beschäftigung sind kein Ersatz für eine vernüftige Erziehung im Alltag.

Die speziellen Trainingsangebote werden auf  Wunsch im Rahmen von Einzelstunden vermittelt.

 


Informationen zu:

Haltitraining

ZOS = Zielobjektsuche

Klickertraining / Dog Tricks

Apportieren/Futterbeutel

Schleppleine/Rückruf

 

 

     

Haltitraining

Als Halti bezeichnet man eine Art Kopfhalfter für Hunde. Sie sind in verschiedenen Größen für alle Hunderassen erhältlich - auch für Rassen mit kurzer Schnauze (Spezialhalti für Boxer).

Für Hundehalter, deren Hunde stark an der Leine ziehen stellt das Halti zwar eine enorme Entlastung dar, es sollte aber keine Dauerlösung sein.

Es ersetzt kein ordentliches Training zur Leinenführigkeit und erfolgt darum immer im Zusammenhang mit Übungen zum Laufen an lockerer Leine!

Das Halti ist auch eine hervorragende Unterstützung, um den Hund in kritischen Situationen unter Kontrolle zu behalten, z.B.:

  • bei Hunden, die an der Leine zu aggressiven Verhaltensweisen anderen Hunden oder Menschen gegenüber neigen

  • bei Hunden, die sich auf Grund ihrer Größe und/ oder auch ihres Tempramentes, nur schwer an der normalen Leine regulieren lassen.

Das Halti wird immer zusammen mit einem normalen Halsband oder Geschirr angewendet = duale Führtechnik!

 

 

 

     

ZOS = Zielobjektsuche

ZOS ist eine hervorragende Möglichkeit, sich mit seinem Hund zu beschäftigen, Spaß dabei zu haben und den Hund auszulasten.

Trainiert wird das Suchen von kleinen Gegenständen bis herunter zur Größe von 1 Cent Stücken.
Sie können am Ende eine Büroklammer hinter der Scheuerleiste verstecken. Ihr Hund wird sie finden und korrekt anzeigen.

Begonnen wird mit einem Feuerzeug, weil der hier vorhandene Benzingeruch den Eigengeruch des Hundeführes überdeckt. Dadurch wird es für den Hund auch möglich, diesen Gegenstand innerhalb der eigenen Wohnung zu suchen, weil er ihn geruchlich differenzieren kann.

Angefangen wird mit der Grundkonditionierung, durch die der Hund zunächst lernt, Futterbelohnung ist nur über den Umweg "Feuerzeug mit der Nase anstupsten" erreichbar.

Im weiteren Verlauf lernt er das korrekte Verweisen in Platzlage und das Suchen in verschiedenen Situationen.

Für dieses Training sollte der Hund sehr gut auf Futterbelohnung ansprechbar sein.

 

Motte
Motte sucht im "Trümmerfeld" nach einem Feuerzeug

Motte

 

     

Klickertraining

Der Klicker ist ein kleines Gerät (etwa so groß, wie eine Streichholzschachtel), das beim Draufdrücken ein Knack- bzw. Klickgeräusch erzeugt.

Ihr Hund lernt in einem ersten Schritt, dass dieser Klick immer Futter bedeutet.
Der Klick selbst ist nicht die Belohnung, sondern dient dazu dem Hund eine Information zu übermitteln, und zwar die: "Das, was du gerade getan hast als es geklickt hat, wird belohnt."

Der Klick wird damit zu einem sogenannten Brückensignal, das die Futterbelohnung ankündigt und dementsprechend Vorfreude beim Hund auslöst.
So ist eine punktgenaue Bestätigung von erwünschtem Verhalten des Hundes möglich.

Für dieses Training sollte der Hund verständlicherweise sehr gut auf Futterbelohnung ansprechbar sein.

Der Klicker wird auch in der Verhaltenstherapie eingesetzt, insbesondere um ein gewünschtes Alternativverhalten zum Problemverhalten zu erlernen.

Mit dem Klickertraining lassen sich sämtliche Grundübungen im Gehorsamstraining erlernen und darüber hinaus jede Menge Dog Tricks, wie z.B.:

- Slalom durch die Beine
- Rückwärtslaufen
- Gegenstände umrunden (revieren)
- Sprung durch die Arme - und noch vieles mehr.

Dog Tricks sind nicht unbedingt nützlich in dem Sinne, dass man sie tatsächlich können muß.
Es sind Dinge, die einfach nur Spaß machen, sowohl beim Erlernen als auch beim Vorführen.

 
Robby

 

Robby

nach oben

   


Apportieren und die Arbeit mit dem Futterbeutel

Dieses Trainingsangebot ist für diejenigen gedacht, die ihrem Hund überhaupt erst einmal das Apportieren beibringen möchten.

Dann sind da noch die Hunde, die zwar schon gerne apportieren, aber nichts wieder hergeben möchten. Das kann man ändern!

Sofern gewünscht, zeige ich Ihnen auch den Trainingsaufbau zum ruhigen Halten eines Gegenstandes (nicht knautschen). Dies erfolgt ausschließlich über das Klickertraining, der Hund muß sich in diesem Fall also über Futter motivieren lassen!

Die Arbeit mit dem Futterbeutel beinhaltet sowohl das Apportieren als auch die Auslastung des Hundes durch Suchspiele, in diesem Fall der Futterbeutel.

Es wird auch gezeigt, wie man die Handfütterung im Zusammenhang mit dem Futterbeutel richtig einsetzt und was damit eigentlich erreicht werden soll.

Für dieses Training sollte der Hund entweder gut auf Futterbelohnung oder sein Lieblingsspielzeug ansprechbar sein.

 

 

 

 

 

 

nach oben

 
       

Umgang mit der Schleppleine - Rückruftraining

 

Ein zuverlässiges Zurückkommen auf Ruf oder Pfiff, auch bei Ablenkung, stellt eine der wichtigsten Übungen innerhalb der Ausbildung des Hundes dar.
Dies läßt sich sehr gut durch den Einsatz einer Schleppleine erreichen.

Je sicherer Ihr Hund sich zurückrufen läßt, desto mehr Freiheit kann ihm gewährt werden.

Das Rückruftraining ist für Hunde aller Altersklassen geeignet  und kann bereits im Welpenalter beginnen.

Ein Welpe, der schon in der Prägephase gelernt hat, zurück zu kommen wenn er gerufen wird, für den wird dies immer eine Selbstverständlichkeit bleiben, vorausgesetzt der Hundehalter weiß, worauf er zu achten hat.

Neben dem Schleppleinentraining werden noch weitere Möglichkeiten gezeigt, wie man dieses Ziel erreichen kann.

 

 
Motte


Motte

nach oben